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REPowerEU-Plan: Ausweitung der Solarpflicht für alle neuen Wohngebäude in Europa bis 2029

85 % der Europäerinnen und Europäer sind der Ansicht, dass die EU ihre Abhängigkeit von russischem Gas und Erdöl so bald wie möglich verringern sollte. Mit dem REPowerEU-Plan reagierte die Europäische Kommission Mitte Mai nun mit einer sehr ehrgeizigen Strategie, die eine klare Richtung der zukünftigen Energieversorgung Europas vorgibt.

Die Abhängigkeit der EU von fossilen Brennstoffen aus Russland, die das Land zugunsten wirtschaftlicher und politischer Vorteile ausspielt und den europäischen Steuerzahlern jährlich Kosten in Höhe von knapp 100 Mrd. EUR verursachen, soll somit beendet werden.

Neben diversen Plänen zu EU-weiten Energieeinsparungen und der Diversifizierung der Energieversorgung, soll der Ausbau von erneuerbaren Energien massiv beschleunigt werden. Hierfür wurde eine entsprechende Solarstrategie entwickelt. Es ist die erste Solarstrategie dieser Art. Innerhalb dieser wird die Solarenergie als die größte zukünftige Energiequelle der EU und als entscheidend für die Verringerung der Abhängigkeit von russischem Gas bezeichnet.

Einigen Schätzungen zufolge könnte mithilfe von Solarenergie auf Dächern fast 25 % des Stromverbrauchs in der EU abgedeckt werden - das ist mehr als der Anteil des heutigen Erdgases. Der REPowerEU-Plan zielt darauf ab, das riesige, ungenutzte Solarstrompotenzial zu erschließen, um unsere Energie sauberer, sicherer und erschwinglicher zu machen. Die Strategie sieht deshalb eine Verdopplung der photovoltaischen Leistung bis 2025 und eine Installation von 600 GW bis 2030 vor.

Außerdem soll eine schrittweise Einführung einer rechtlichen Verpflichtung zur Installation von Solarpaneelen auf neuen öffentlichen und gewerblichen Gebäuden sowie auf neuen Wohngebäuden umgesetzt werden. Diese beinhaltet folgende Schritte:

Verpflichtung der Installation von Solarenergie auf Dächern für

  • alle neuen öffentlichen und kommerziellen Gebäude mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m2 bis 2026;
  • alle bestehenden öffentlichen und kommerziellen Gebäude mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m2 bis 2027;
  • alle neuen Wohngebäude bis 2029.

Des Weiteren soll Solarenergie für jeden zugänglich gemacht werden. Somit sollen vermehrt auch Installationen im sozialen Wohnungsbau realisiert und weitere Finanzierungshilfen für Einzelanlagen geschaffen werden.

Es ist erfreulich, dass die Europäische Kommission das enorme Potenzial der Solarenergie erkannt hat und das Thema voranbringen möchte. Wenn Europa als Union agiert, kann es seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland schneller beenden. Die Industrie hat die Lösungen parat, die Investoren haben das Potenzial längst erkannt und zahlreiche Verbraucher wollen sich mit Solarenergie bereits selbst versorgen. Nun liegt es an der Politik und den Behörden, in dieser Thematik mit schnellem Tempo voranzuschreiten.

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